Archäologen entdecken in Römersiedlung Hinweise auf antikes Verbrechen

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22 Sep 2016 23:42 #1 von Jupiterl
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Archäologen entdecken in Römersiedlung Hinweise auf antikes Verbrechen
22. September 2016, 15:49

Skelett eines schwer verstümmelten Mannes im nordpfälzischen Eisenberg lässt einen Mord vermuten

Speyer – Deutsche Archäologen sind möglicherweise einem antiken Verbrechen auf die Spur gekommen. Forscher von der Universität Heidelberg stießen bei Ausgrabungen inmitten einer römischen Siedlung im nordpfälzischen Eisenberg auf die Überreste einer Person, die offenbar großer Gewalteinwirkung ausgesetzt war: Ihre Schienbeine waren knapp unterhalb der Knie gebrochen, ihr Oberkörper war vollständig abgetrennt worden und lag im rechten Winkel zum Rest.

Bislang ist nur klar, dass es sich wohl um einen zu Lebzeiten 1,65 Meter großen Mann handelt. Wann der Mann starb bzw. wie alt die Gebeine genau sind, konnte noch nicht festgestellt werden. Ulrich Himmelmann von der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz – Außenstelle Speyer schätzt sie allerdings auf 1500 bis 2000 Jahre – zu dieser Zeit zumindest bestand die lokale römische Siedlung, die wahrscheinlich mit der Zollstation Rufiniana ident ist.

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